IWÖ – Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich

Studie: Strengere Waffengesetze senken Mord- und Suizidrate

Die Frage ist nicht schwer zu beantworten. Zusätzliche Regulierungen, Verschärfungen, mehr Bürokratie, immense Kosten und flächendeckende Kontrolle. Unser gutes, einfaches und liberales Waffengesetz aus dem Jahre 1967 mußten wir gegen ein neues tauschen, das – noch gar nicht richtig in Kraft – schon wieder verschärft worden ist.

Nicht an allem ist die EU schuld. Auch unsere Bürokraten haben fleißig an der Verbots- und Verschärfungsspirale gedreht und aus braven rechtstreuen Waffenbesitzern mit ein paar Paragraphen auf einmal Rechtsbrecher und Straftäter gemacht. Das ist wahre Gesetzeskunst – Made in Austria.

Ein kurzer Überblick:

1996: Auf Grund des EU-Beitritts Österreichs bekommen wir ein neues Waffengesetz. Wichtigste Eckpunkte:
Waffen werden in Kategorien eingeteilt. Selbstladegewehre erfordern eine Genehmigung, Stückzahlbeschränkung für solche Waffen,
Waffenpaßpflicht für das Führen der Selbstladegewehre
Meldepflicht für die Waffen der Kat. C
Weiters wurden Psychotest, Waffenführerschein und Verwahrungskontrolle einführt

2010 Auf Grund der EU-Waffenrichtlinie 2008 wurde das Waffengesetz wieder verschärft:
Einführung eines computergestützten Waffenregisters ZWR
Nachregistrierung aller Kat.C Waffen des Altbestandes bis 30.6.2014
Neuregistrierung aller Kat. C und D-Waffen bei Neukauf an 1.10.2012
Weiters wurden neue Deaktivierungsbestimmungen für Kriegsmaterial erlassen
Verbot aller Halbautomaten ist in Vorbereitung
Gewisse Kaliber (sogenannte Panzerbüchsen) sind bereits verboten worden

Manches ist, wie gesagt, auch hausgemacht. Aber die EU will noch mehr verbieten und beschränken. Interessierte mögen den Artikel über die Vorhaben der Innenkommissarin Malmström lesen.

Wem das alles recht ist, soll halt am 25.5. zu Hause bleiben, sich in die Sonne setzen oder ein gutes Buch lesen.

Dr. Georg Zakrajsek

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